Bei einer FASNK-Kontrolle verlangt der Inspektor stets den Reinigungs- und Desinfektionsplan (RDP). Keinen vagen Aushang an der Wand, sondern ein strukturiertes Dokument, das fünf Fragen genau beantwortet: was reinigen, wann, wie, mit welchem Mittel und durch wen. Das Fehlen dieses Dokuments oder seine Unvollständigkeit ist eine der häufigsten Beanstandungen in der Gastronomie — und eine der am leichtesten zu behebenden.
Der HACCP-Reinigungsplan ist ein Pflichtdokument, das Häufigkeit, Vorgehensweise, Mittel und Verantwortliche für die Reinigung und Desinfektion jedes Bereichs, jeder Fläche und jedes Geräts Ihrer Profiküche festlegt. Er gehört zur guten Hygienepraxis (GHP), die die europäische Verordnung EG 852/2004 verlangt, und ist eine unverzichtbare Voraussetzung des HACCP-Systems.
Was ist ein HACCP-Reinigungsplan und warum ist er Pflicht?
Der Reinigungs- und Desinfektionsplan (RDP) ist ein verpflichtendes schriftliches Dokument für jede Profiküche, das sämtliche durchzuführenden Reinigungsvorgänge festhält, mit ihrer Häufigkeit, ihrer Vorgehensweise und dem verantwortlichen Personal. Ohne dieses Dokument gilt Ihr HACCP-Eigenkontrollsystem als unvollständig.
Der RDP folgt einer einfachen Logik: Improvisiertes Reinigen ist unvollständiges Reinigen. Ohne schriftliche Planung werden manche Bereiche zu oft gereinigt (Zeitverlust), während andere vergessen werden (Gesundheitsrisiko). Der Plan sichert, dass jede Fläche, jedes Gerät und jeder Bereich die nötige Aufmerksamkeit erhält, in der richtigen Häufigkeit, mit dem richtigen Mittel und der richtigen Methode.
Bei einer FASNK-Kontrolle prüft der Inspektor drei Dinge rund um die Reinigung: das Vorhandensein des RDP (das Dokument), den Nachweis seiner Anwendung (die unterzeichneten Aufzeichnungsblätter) und die tatsächliche Sauberkeit von Räumen und Geräten (die Inaugenscheinnahme). Ein auf dem Papier perfekter RDP, der nicht angewendet wird, ist genauso problematisch wie das Fehlen eines RDP.
Die 5 Spalten des Reinigungsplans: die vorgeschriebene Struktur
Ein Reinigungsplan, der den HACCP-Anforderungen entspricht, stützt sich auf fünf Spalten, die die Fragen beantworten: Was? Wann? Wie? Womit? Durch wen? Diese Struktur sichert, dass jede nötige Angabe für das Personal und für den Inspektor verfügbar ist.
Spalte 1 — WAS? (Bereich und Element)
Erstellen Sie eine Liste aller Bereiche Ihrer Küche und je Bereich aller zu reinigenden Elemente. Ordnen Sie nach Bereich, um die Nachverfolgung zu erleichtern:
- Kochbereich: Herde, Öfen, Fritteusen, Platten, Dunstabzugshauben, Filter, Wände hinter den Geräten
- Lagerbereich: Kühlschränke, Regale, Kühlzellen, Böden, Türen
- Spülbereich: Becken, Abtropfgitter, Spülmaschine, Wände, Böden
- Servicebereich: Durchreichen, Vitrinen, Theken
- Sanitärräume und Umkleiden: WCs, Waschbecken, Handwaschbecken, Böden, Spiegel
- Abfall: Mülleimer, Abfallraum, Container
Spalte 2 — WANN? (Häufigkeit)
Die Häufigkeit hängt vom Risikoniveau und von der Nutzung ab. Das sind die von den Leitfäden zur guten Hygienepraxis empfohlenen Häufigkeiten:
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Häufigkeit |
Betroffene Elemente |
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Nach jedem Gebrauch |
Arbeitsflächen, Schneidebretter, Gerät, Handwaschbecken |
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Nach jedem Service |
Herde, Platten, Fritteusen (außen), Küchenböden, Durchreichen |
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Täglich (Tagesende) |
Vollständige Böden, Türen, Griffe, Mülleimer, Dunstabzugshauben (außen) |
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Wöchentlich |
Küchenwände, Kühlschränke (innen), Dunstabzugshauben und Filter, Siphons |
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Monatlich |
Tiefkühlgeräte (bei statischer Kühlung), Spülmaschine (entkalken), Decken |
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Vierteljährlich |
Lüftung, Fettkanäle, Kühlschrankdichtungen, Beleuchtung |
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Jährlich |
Vollständige Wände, Decken, Anstriche, Abluftkanäle |
Spalte 3 — WIE? (Vorgehensweise)
Beschreiben Sie Schritt für Schritt die Reinigungsmethode für jedes Element. Hier kommt die TACT-Methode ins Spiel — die vier Faktoren einer wirksamen Reinigung (im nächsten Abschnitt ausgeführt).
Spalte 4 — WOMIT? (Mittel und Material)
Nennen Sie das genaue Mittel (Handelsname, Verdünnung, Einwirkzeit) und das Material (Schwamm, Bürste, Mikrofasertuch, Abzieher). Die professionellen Reinigungsmittel müssen den Lebensmittelnormen entsprechen, und ihre technischen Datenblätter sowie Sicherheitsdatenblätter sind in einem zugänglichen Ordner aufzubewahren.
Zum Abwischen und Trocknen von Flächen ist Einwegpapier einem wiederverwendbaren Tuch vorzuziehen, das Mikroorganismen von einem Bereich in den anderen überträgt: Das Putzpapier mit Innenabrollung wird nur einmal verwendet und schaltet dieses Risiko der Kreuzkontamination aus. Sehen Sie außerdem Papierhandtücher am Handwaschplatz vor, Pflicht im Bereich der Lebensmittelhandhabung.
Spalte 5 — DURCH WEN? (Verantwortlicher)
Nennen Sie keinen Personennamen (Personal wechselt), sondern eine Funktion: Koch der Schlussschicht, Spüler, Commis und so weiter. Diese Spalte sichert, dass keine Aufgabe „niemandes Sache” ist.

Die TACT-Methode: die 4 Faktoren einer wirksamen Reinigung
Die TACT-Methode ist das Referenzprotokoll der professionellen Lebensmittelhygiene. Sie beruht auf dem Gleichgewicht von vier Faktoren: Temperatur, mechanische Aktion, Konzentration des Mittels und Kontaktzeit. Kommt einer dieser Faktoren zu kurz, ist die Reinigung wirkungslos, auch wenn die drei anderen stimmen.
T — Temperatur
Warmes Wasser löst Fett und aktiviert die Wirkstoffe der Reinigungsmittel. Die empfohlene Temperatur für die Reinigung in der Küche liegt bei 45 bis 55 °C zum Waschen und 60 bis 85 °C für die thermische Desinfektion (Profispülmaschine). Achtung: Beim Handwaschen droht zu heißes Wasser (> 60 °C) die Lebensmittelproteine auf den Flächen zu „garen”, wodurch sie schwerer zu entfernen sind.
A — Mechanische Aktion
Das mechanische Reiben löst den Schmutz von der Fläche. Das ist der am häufigsten vernachlässigte Faktor: Ein Mittel auf eine Fläche zu gießen, ohne zu reiben, reinigt nicht. Die mechanische Aktion kann von Hand erfolgen (Schwamm, Bürste, Tuch) oder maschinell (Spülmaschine, Hochdruckreiniger).
C — Konzentration des Mittels
Die Dosierung des Reinigungsmittels muss den Empfehlungen des Herstellers folgen. Zu wenig Mittel = wirkungslose Reinigung. Zu viel Mittel = chemische Rückstände auf den Flächen und Mehrkosten. Die genaue Verdünnung steht auf dem technischen Datenblatt. Verwenden Sie einen Dosierer statt „nach Gefühl”.
T — Kontaktzeit
Jedes Mittel braucht eine Mindesteinwirkzeit, um zu wirken. Ein Fettlöser der aufgesprüht und sofort abgewischt wird, entfettet nicht. Ein Desinfektionsmittel muss die vorgeschriebene Zeit (oft 5 bis 15 Minuten) auf der Fläche bleiben, bevor gespült wird. Diese Kontaktzeit steht auf dem technischen Datenblatt.
Zum Merken: Senken Sie einen der TACT-Faktoren, müssen Sie das durch Erhöhen eines anderen ausgleichen. Mit kaltem Wasser (niedriges T) müssen Sie etwa länger reiben (hohes A) oder ein stärker konzentriertes Mittel verwenden (hohes C). Es ist ein Gleichgewicht, kein festes Rezept.
Das richtige Mittel für jede Fläche: der Praxisleitfaden
Das falsche Mittel auf der falschen Fläche zu verwenden ist ein verbreiteter Fehler, der Ihre Geräte beschädigen, giftige Rückstände hinterlassen oder schlicht nicht reinigen kann. Das ist die Zuordnungstabelle Fläche-Mittel für eine Profiküche.
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Fläche |
Empfohlenes Mittel |
Was Sie nicht verwenden dürfen |
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Arbeitsflächen aus Edelstahl |
Universalfettlöser + Desinfektionsmittel für den Lebensmittelbereich |
Scheuerschwamm (zerkratzt den Edelstahl), reine Bleichlauge |
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Herde und Platten |
Kräftiger Fettlöser (ätzender Typ), mit Handschuhen |
Saures Mittel auf Edelstahl |
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Öfen |
Ofenfettlöser oder Pyrolyse, falls vorhanden |
Metallschwamm auf dem Glas |
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Fritteusen |
Alkalischer Fettlöser speziell für Fritteusen |
Kaltes Wasser auf heißes Öl |
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Küchenböden |
Neutrales Reinigungsmittel oder Bodenfettlöser |
Reiner Ammoniak (zu flüchtig) |
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Kühlschränke |
Neutrales Reinigungsmittel + Desinfektionsmittel für den Lebensmittelbereich |
Konzentrierte Bleichlauge (greift die Dichtungen an) |
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Handwaschbecken |
Reinigungs- + Desinfektionsmittel, reichlich nachspülen |
Scheuermilch (zerkratzt das Becken) |
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Sanitärräume |
Reinigungsmittel + viruzide Desinfektion |
Mischung Bleichlauge + Ammoniak (giftig!) |
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Schneidebretter |
Spülmaschine 85 °C oder Desinfektionsmittel für den Lebensmittelbereich |
Lang einwirkende reine Bleichlauge (vergilbt das HDPE) |
Das Sortiment an Reinigungsmitteln von GL Distribution deckt die wesentlichen Bedürfnisse einer Profiküche ab: Universalfettlöser V201 (5 l), reiner Ammoniak (5 l), Bleichlauge (3×5 l), Scheuermilch Tana und industrieller Rohrreiniger. Alle sind für den intensiven Einsatz im HORECA-Umfeld formuliert.
Goldene Sicherheitsregel: Mischen Sie nie Ammoniak und Bleichlauge. Diese Mischung erzeugt Chlorgas, ein giftiges Gas, das schwere Atemwegsreizungen hervorrufen kann. Es ist der häufigste Reinigungsunfall in der Profiküche.
Die Aufzeichnungsblätter: der Nachweis, dass der Plan angewendet wird
Der Reinigungsplan auf dem Papier genügt nicht: Sie müssen belegen, dass er täglich tatsächlich angewendet wird, mit Aufzeichnungsblättern, die das Personal unterzeichnet. Diese Blätter sind nach dem RDP selbst das erste Dokument, das der FASNK-Inspektor verlangt.
Was das Aufzeichnungsblatt enthalten muss
Ein einfaches und wirksames Aufzeichnungsblatt enthält:
- Datum und Uhrzeit des Reinigungsvorgangs
- Den gereinigten Bereich und das gereinigte Element
- Name oder Initialen der Person, die gereinigt hat
- Ein Kästchen zum Ankreuzen oder ein Kürzel, das die Ausführung bestätigt
- Platz für Anmerkungen zu Auffälligkeiten (fehlendes Mittel, defektes Gerät, beschädigte Fläche)
Papier oder digital?
Das klassische Papierformat (ein laminiertes Blatt in jedem Bereich, mit einer Tabelle zum Abzeichnen) bleibt am weitesten verbreitet. Es ist einfach und erfordert keine technische Investition. Dafür kann es verloren gehen, gefälscht oder unleserlich werden.
Das digitale Format (eine App auf Tablet oder Smartphone) gewinnt an Boden. Es bietet einen automatischen Zeitstempel, eine sofort einsehbare Historie und Hinweise bei einer vergessenen Aufgabe. Das ist der Trend 2026, den die FASNK im Rahmen ihrer digitalen Transformation empfiehlt.
Aufbewahrungsfrist
Bewahren Sie Ihre Aufzeichnungsblätter mindestens ein Jahr auf. In der Gemeinschaftsverpflegung schreiben manche Regelungen 3 Jahre vor. Bei einer FASNK-Kontrolle kann der Inspektor die Historie der letzten Monate verlangen — eine gut geführte Akte ist Ihr bester Verbündeter, genau wie bei den Temperaturaufzeichnungen Ihrer Kühlgeräte.

Die 5 Reinigungsfehler, die Beanstandungen auslösen
Bestimmte Fehler kehren bei FASNK-Kontrollen systematisch wieder und ließen sich mit einem korrekt angewendeten Reinigungsplan vermeiden. Das sind die fünf häufigsten Fallen.
Fehler 1: kein schriftlicher RDP. Der Reinigungsplan muss ein greifbares Dokument sein (Papier oder digital), keine mündliche Gewohnheit. Der Inspektor verlangt, ihn zu sehen und einzusehen. Ohne schriftliches Dokument ist es sofort eine Beanstandung, auch wenn Ihre Küche makellos ist.
Fehler 2: ein allgemeiner RDP, der nicht auf Ihre Küche abgestimmt ist. Eine aus dem Internet geladene und nie angepasste Vorlage genügt nicht. Ihr RDP muss die tatsächlichen Bereiche Ihrer Küche, Ihre tatsächlichen Geräte und die wirklich verwendeten Mittel abbilden. Der Inspektor prüft die Übereinstimmung zwischen Dokument und Wirklichkeit vor Ort.
Fehler 3: keine technischen Datenblätter der Mittel. Für jedes verwendete Reinigungsmittel müssen Sie das technische Datenblatt aufbewahren (Anwendung, Verdünnung, Kontaktzeit) und das Sicherheitsdatenblatt (SDB) des Herstellers. Diese Unterlagen gehören in eine zugängliche Akte.
Fehler 4: Reinigungsmittel bei den Lebensmitteln lagern. Chemische Mittel gehören in einen eigenen, geschlossenen und gekennzeichneten Schrank oder Raum, unzugänglich vom Bereich der Lebensmittelproduktion. Ein Kanister Bleichlauge neben den Konservendosen ist eine schwere Beanstandung.
Fehler 5: nach dem Reinigen nicht desinfizieren. Reinigen ≠ desinfizieren. Reinigen entfernt den sichtbaren Schmutz. Desinfizieren entfernt die unsichtbaren Mikroorganismen. Beide Schritte sind nötig und müssen in dieser Reihenfolge erfolgen: erst reinigen (Reinigungsmittel), dann desinfizieren (Desinfektionsmittel für den Lebensmittelbereich), dann spülen.
Experten-Tipp: Bitten Sie Ihren Lieferanten von Reinigungsmitteln um einen vorausgefüllten RDP, der auf seine Produkte abgestimmt ist. Gute Lieferanten bieten diesen Dienst kostenlos an — das spart Ihnen Zeit und sichert die richtigen Verdünnungen und Kontaktzeiten je Mittel.
Häufige Fragen zum HACCP-Reinigungsplan
Ist der Reinigungsplan für alle Restaurants Pflicht? Ja, der Reinigungs- und Desinfektionsplan (RDP) ist für jede Profiküche Pflicht, unabhängig von ihrer Größe. Er gehört zur guten Hygienepraxis (GHP), die die europäische Verordnung EG 852/2004 verlangt, und ist eine Voraussetzung des HACCP-Systems. Ein Restaurant ohne schriftlichen RDP ist bei einer FASNK-Kontrolle nicht konform.
Wie oft muss ein Profiofen gereinigt werden? Ein Profiofen ist nach jedem Service zu reinigen (außen, innen bei Verschmutzung) und wöchentlich gründlich zu behandeln (kräftiger Fettlöser oder Pyrolysezyklus, falls vorhanden). Roste und Bleche kommen nach jedem Gebrauch in die Spülmaschine.
Darf man Bleichlauge verwenden, um in der Küche alles zu desinfizieren? Verdünnte Bleichlauge ist ein wirksames und günstiges Desinfektionsmittel, passt aber nicht auf alle Flächen. Sie kann die Dichtungen von Kühlschränken angreifen, bestimmte Metalle korrodieren lassen und Kunststoffe bei längerem Gebrauch vergilben. Wählen Sie für Edelstahl lieber ein neutrales Desinfektionsmittel für den Lebensmittelbereich. Und mischen Sie Bleichlauge nie mit Ammoniak.
Wie organisieren Sie die Reinigung zwischen zwei Services? Konzentrieren Sie sich zwischen Mittag- und Abendservice auf die Flächen mit direktem Lebensmittelkontakt: Arbeitsflächen, Schneidebretter, Gerät, Durchreichen. Die Böden können gekehrt werden, die vollständige Reinigung kann bis nach dem letzten Service warten. Das Handwaschbecken ist zwischen jedem Service mit Seife und Handtüchern aufzufüllen.
Wie lange müssen Sie die Aufzeichnungsblätter der Reinigung aufbewahren? Bewahren Sie Ihre Aufzeichnungsblätter mindestens ein Jahr auf. In der Gemeinschaftsverpflegung werden 3 Jahre für Verifizierungs- und Auditunterlagen empfohlen. Der FASNK-Inspektor kann bei seiner Kontrolle die Historie der letzten Monate verlangen. Ein chronologischer Ordner oder ein digitales System erlaubt schnelles Nachschlagen.
Was ist die TACT-Methode? TACT ist das Kurzwort für die vier Faktoren einer wirksamen Reinigung: Temperatur (warmes Wasser), mechanische Aktion (Reiben), Konzentration des Mittels (Dosierung) und Kontaktzeit (Einwirkdauer). Kommt ein Faktor zu kurz, müssen Sie das mit einem anderen ausgleichen. Es ist das Referenzprotokoll der professionellen Lebensmittelhygiene.
Bringen Sie Ihren Reinigungsplan in Ordnung
Ein gut strukturierter HACCP-Reinigungsplan gehört zu den einfachsten und rentabelsten Investitionen für Ihr Restaurant. Er schützt Ihre Gäste, überzeugt den FASNK-Inspektor, verlängert die Lebensdauer Ihrer Geräte und professionalisiert die Arbeit Ihres Teams. Beginnen Sie damit, Ihre Bereiche und Geräte aufzulisten, weisen Sie die Häufigkeiten zu, wählen Sie die richtigen Mittel und schulen Sie Ihr Personal.
Um Ihre Küche mit HACCP-konformen professionellen Reinigungsmitteln auszustatten, GL Distribution bietet ein komplettes Sortiment: Universalfettlöser V201, reiner Ammoniak 5 l, Bleichlauge 3×5 l, Scheuermilch, industrieller Rohrreiniger, blaue Putzrollen und professionelle Handtücher. Dauerhaft auf Lager, Lieferung innerhalb von 48 Stunden in Belgien und Luxemburg.
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